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Am 22. Februar 1972 begannen sechs Herren ein neues Kapitel der österreichischen Werbung zu schreiben. Die Überschrift lautete "Creativ Club Austria" und die Unterschriften waren jene von Erich Fröch, Mariusz Jan Demner, Gerhard Gepp, Heinz Linhart, John Mark und Gerhard Bergmayer.
Das Gründungsdokument des CCA hält den "Vereinszweck" fest, der bis heute unverändert ist. Er lautet: "Erweiterung des Bewusstseins der creativen Kräfte im Hinblick auf ihre besonderen Aufgaben in der Wirtschaft". Eine Bewusstseinserweiterung, die bis heute andauert.
Kreativität war bereits 1972 besser fürs Geschäft
Es ist kein Zufall, dass die Gründung des CCA und der Beginn der „kreativen Revolution“ in der österreichischen Werbung zeitgleich zusammenfielen.
Es ist auch kein Zufall, dass viele der großen Namen der ersten Jahre auch heute noch gut klingen. Die meistgenannten Auftraggeber im ersten Annual waren Humanic und der ORF. Die beim CCA meistgenannten Agenturen gelangten im Lauf der Jahre auch an die Spitze des Marktes. Und für die Kreativen selbst brachten CCA-Awards oft erstaunliche Karrieren. Das eindeutigste Bekenntnis zur kreativen Werbung bekommt man – kaum überraschend – vom Publikum. Kreative Werbung weiß, dass die Leute gerne lachen, gerne selbst auf etwas draufkommen, gerne angeregt werden. Die Menschen mögen es, wenn man sie mag.
Kreativität ist besser fürs Leben
Es ist viel smarter, den Wettbewerb durch Qualität zu gewinnen als durch Quantität. Es ist viel bereichernder, ethisch und ästhetisch zu arbeiten als unethisch und unästhetisch. Aber Kreativität ist kein Massenphänomen. Es ist das Besondere, die Ausnahme. Von Zynikern wird darüber oft gespottet. Der CCA bekämpft den Zynismus der unästhetischen Kommunikation und erinnert daran, dass wir die Wahl haben zwischen Rohheit und Kreativität. Wir müssen nicht mit Dumpfheit leben. Wir alle leben mit kreativen Lösungen besser.
1. Der einzige unabhängige Kreativwettbewerb Österreichs
Einmal im Jahr beurteilen die besten Kreativen die besten Arbeiten. Im Gegensatz zu anderen Kreativbewerben ist der CCA keinem Medium, keiner Lobby, keinem Auftraggeber verpflichtet. Arbeiten, die es hier schaffen, schaffen es auch immer wieder in anderen nationalen und internationalen Wettbewerben: beim Art Directors Club of Europe, in Cannes, beim Effie, beim Clio oder beim Golden Drum.
2. Die glänzende Nacht der Venus
Die CCA-Gala ist die unumstritten schönste Nacht der Kreativen. Unmittelbar nach der Entscheidung der Expertenjuries vergibt der Club die Venus in Gold, Silber oder Bronze.
3. Das Buch
Jährlich veröffentlicht der CCA die besten Kreativen, die erfolgreichsten Auftraggeber und die preisgekrönten Arbeiten in einem aufwändigen Annual. Es dient für Agenturen und deren Kunden zur Orientierung im Kreativmarkt. Eine Quelle der Inspiration und Motivation für alle, die kreativ arbeiten.
4. Veranstaltungen
Der CCA veranstaltet Seminare zur Werbung, schult den Nachwuchs und bildet Experten weiter. In regelmäßigen Reviews stellen wir neue Talente aus Fotografie und Illustration sowie Freelancer vor. Mitglieder des CCA werden in die Juries anderer Wettbewerbe eingeladen. Sie sind gesuchte Referenten bei Seminaren und Veranstaltungen anderer Organisationen.

